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Die Einwohnerzahl Irlands ging Mitte des 19. Jahrhunderts drastisch zurück. Missernten (Kartoffeln), Hungersnöte und Repressalien durch die englische Herrschaft
ließen die Einwohnerzahl von rund 6,5 Millionen im Jahre 1841 auf 3,0 Millionen im Jahre 1921 schrumpfen; viele Iren wanderten aus wenn sie noch konnten. Bis zu 1,5 Millionen Iren verhungerten damals und viele wanderten in die USA aus. Es
herrschten damals unglaubliche Lebenszustände, nur wenige hatten ein festes Dach über den Kopf.. Oft finden sich noch Gedenktafeln die an diese Jahre erinnern.. Und von 1848 bis 1950 verliessen in einer zweiten Auswanderungswelle über
sechs Millionen Iren das Land.Heute sind die Gemeinden der einstigen Auswanderer mit über 80 Millionen Menschen über den ganzen Globus verstreut. Die Bevölkerung Irlands bekennt sich heute zu 86.8 Prozent zum römisch-katholischen
Glauben. Irland, das frühere Armenhaus der damaligen EG, ist heute nach mehrjährigem starkem Wachstum einer der reichsten Staaten der EU und weltweit geworden. Dank des Wirtschaftsbooms des so genannten „Keltischen Tigers" in den
1990er Jahren, ist das Irland des 21. Jahrhunderts ein pulsierendes, kulturell so reiches wie ethnisch bunt gemischtes Land mit einer wahrhaft jugendlichen und optimistischen Prognose. Selbst heute noch werden von der EU viele Straßen
subventioniert und Gebäude restauriert. Überall findet man die blauen Schilder auf der Insel die darauf hin weisen.
Selbst Visitor Center wurden von der EU gebaut. Die Eintrittspreise hier sind eigentlich erschreckend hoch. Eintrittspreise in Museen oder Schlösser kosten schnell mal 10 bis 12 Euro pro Person. (2009) Auch die Preise in einigen
Lokalen waren für uns teilweise abgehoben. So kostet ein Bier etwa 5 Euro und eine wirklich kleine Pizza (20cm) ab 12 Euro. Aber wer sucht oder fragt der findet hier und da auch etwas Erschwingliches.
Straßen
Ein PKW darf mit einem EU-Führerschein gelenkt werden, wobei zu beachten ist, dass in Irland Linksverkehr herrscht. Es herrscht wie bei uns rechts vor links. Aber Achtung, im Norden ändert dieses sich wenn
die Grenze überschritten wird hier gilt dann links vor rechts. und alle Schilder sind in Meilen. Ein Hinweisschild auch, 30 bedeutet dann nicht 30 Km/h sondern umgerechnet 48 Km/h
Die Straßen in der Republik sind bedingt durch
die geringe Bevölkerungsdichte meist schlechter als auf dem europäischen Festland. Straßen werden in Irland einer von vier Klassen zugeordnet: Eine Straße kann schnell das Aussehen eines Wanderweges annehmen und ein Wenden ist dann nicht
mehr möglich ,weil viele sehr sehr schmal sind. Aber auch diese Zuordnung würde ich mich nie verlassen diese schein meist nur ausgewürfelt worden zu sein...
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